Sonntag 26.04.2026, Lienz

Klangvolle Rückkehr und sinfonische Aufbrüche

Mit einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Programm eröffnete das Sinfonieorchester Lienz am 26. April 2026 den musikalischen Frühling im Stadtsaal Lienz. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und erlebten einen Konzertvormittag voller musikalischer Vielfalt, Ausdruckskraft und klanglicher Schönheit.

Den Auftakt bildete Felix Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre Die Heimkehr aus der Fremde. Mit ihrer feinen Leichtigkeit, ihrem lyrischen Charakter und ihrer eleganten Klangsprache zog sie das Publikum von Beginn an in ihren Bann und eröffnete den Konzertvormittag auf beschwingte Weise.

Im Mittelpunkt des Konzerts stand Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur. Als Solist begeisterte Jakob Mitterer mit seinem ausdrucksstarken und virtuosen Spiel. Mit feinem Gespür für die musikalischen Nuancen des Werks gestaltete er gemeinsam mit dem Orchester einen lebendigen Dialog zwischen Soloinstrument und Ensemble und wurde dafür mit großem Applaus belohnt.

Den Abschluss bildete Charles Gounods Sinfonie Nr. 1 in D-Dur. Die Verbindung von französischer Eleganz, melodischem Einfallsreichtum und jugendlicher Energie verlieh dem Werk besondere Strahlkraft und rundete das Konzert stimmungsvoll ab.

Das Frühlingskonzert 2026 bot einen Vormittag voller musikalischer Leichtigkeit, klanglicher Vielfalt und inspirierender Momente. Das Sinfonieorchester Lienz bedankt sich herzlich bei seinem Publikum für den zahlreichen Besuch und die große Wertschätzung.

Foto: Muhammet Kocak

Jakob Mitterer

Foto: Muhammet Kocak

Jakob Mitterer ist seit 2023 Cellist im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. Nach ersten Anfängen in der Musikschule seiner Heimatstadt Meran, folgten das Jungstudium bei Wolfgang Aichinger sowie das Konzertfachstudium bei Robert Nagy und Peter Somodari an der mdw Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ein Auslandsaufenthalt am CNSM de Paris bei Marc Coppey und Raphaël Pidoux sowie zahlreiche Meisterkurse (Miklos Perenyi, Gary Hoffmann, Frans Helmerson, Wen Sinn-Yang, u.a.) rundeten seine Ausbildung ab.

Neben seinen regelmäßigen Auftritten als Gast in unterschiedlichen Orchestern (Wiener Symphoniker, Münchner Philharmoniker, ORF RSO Wien, Haydn Orchester von Bozen und Trient) tritt Jakob Mitterer vor allem als Kammermusiker auf. Hierbei spielt das Duo Ariarathes, das er mit der persischen Pianistin Nika Afazel 2018 in Paris gründete, eine zentrale Rolle. Darüber hinaus arbeitet er als Kammermusikpartner mit Musikern der Wiener und Münchner Philharmoniker zusammen und konnte bereits Auftritte im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins sowie bei Festivals wie dem Südtirol Festival Meran, dem Norwegian Youth Chamber Music Festival in Stavanger oder dem Osterfestival Tirol bestreiten. Als Solist trat er mit Ensembles wie dem Südtiroler Jugendblasorchester, dem Orchester der Akademie St. Blasius oder dem Tiroler Kammerorchester Innstrumenti auf. 

Jakob Mitterer war Stipendiat des Centre europeen de la musique de Chambre in Paris und der Gustav Mahler Akademie in Bozen. Von 2021-2022 ergänzte Jakob Mitterer die Cellogruppe der Wiener Symphoniker und 2024 bekleidete er für mehrere Monate die Position des Stimmführers der Violoncelli im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. Neben seiner musikalischen Ausbildung ist Jakob Mitterer Absolvent eines Masterstudiengangs der Executive Academy der WU Wien und leitet seit 2025 die Sonntagsmatineen des Tiroler Symphonieorchesters im Haus der Musik Innsbruck.

Veranstaltungsort

Stadtsaal Lienz
Südtiroler Platz 8
A-9900 Lienz

Berühren.
bewegen.
begeistern.

Sinfonieorchester Lienz
A-9900 Lienz
ZVR: 211508108

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